Klaus Stein: 22. Parteitag und Netzwerk

20.04.2018: Diese persönliche Einschätzung des 22.Parteitags durch Klaus Stein, die er in Köln vorgetragen hat, war auch auf der Web-Site des Bezirks Rheinland-Westfalen zu lesen. Auf seiner Sitzung vom 15.04.2018 hat der Bezirksvorstand der DKP Rheinland-Westfalen ein Redaktionsstatut für die Web-Site verabschiedet und Wolfgang Bergmann vorläufig als Chefredakteur eingesetzt. Seine erste Amtshandlung bestand nun darin, den Artikel von Klaus Stein als „parteischädigend“ von der Seite der DKP Rheinland-Westfalen zu entfernen. Wir dokumentieren den Bericht von Klaus.

Abwehrkämpfe oder erste Reformansätze? - Die Arbeitszeitfrage in den aktuellen Tarifrunden

18.04.2018: Die Arbeitszeitverkürzung gehört wieder zu den Top-Themen gewerkschaftlicher Debatten. A...

Das sah Lenin anders - Zum Thema Disziplin, Beschlussverbindlichkeit, Fraktionen in der DKP

15.04.2018: Es ist auch dem 22. Parteitag nicht gelungen, einen grundlegenden Fehler zu vermeiden: D...

Rede von Walter Listl auf dem Ostermarsch in Landshut

12.04.2018: In der UZ schreibt Tom Talsky, dass die Redner auf dem Ostermarsch in Landshut die wichtig...

 

Rede von Walter Listl auf dem Ostermarsch in Landshut

12.04.2018: In der UZ schreibt Tom Talsky, dass die Redner auf dem Ostermarsch in Landshut die wichtigen Fragen wie Verdoppelung des Rüstungshaushalts, Kriegshetze gegen Russland oder die deutsche Unterstützung des türkischen Einmarschs ins nordsyrische Afrin nicht thematisiert hätten, sondern sich nur auf die rassistischen Äußerungen der AfD konzentriert hätten. Einziger Hauptredner auf dem Ostermarsch in Landshut (neben Kurt Büttner, der sich speziell mit der AfD auseinandersetzen sollte) war Walter Listl, ehemals Sprecher des vom DKP-Parteivorstand aufgelösten DKP-Bezirks Südbayern, der alle die Themen ausführlich behandelt hat. Wir dokumentieren seinen Redebeitrag.

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Klaus Stein: 22. Parteitag und Netzwerk

20.04.2018: Diese persönliche Einschätzung des 22.Parteitags durch Klaus Stein, die er in Köln vorgetragen hat, war auch auf der Web-Site des Bezirks Rheinland-Westfalen zu lesen. Auf seiner Sitzung vom 15.04.2018 hat der Bezirksvorstand der DKP Rheinland-Westfalen ein Redaktionsstatut für die Web-Site verabschiedet und Wolfgang Bergmann vorläufig als Chefredakteur eingesetzt. Seine erste Amtshandlung bestand nun darin, den Artikel von Klaus Stein als „parteischädigend“ von der Seite der DKP Rheinland-Westfalen zu entfernen. Wir dokumentieren den Bericht von Klaus.

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Aktuelle Sicht auf die internationale Situation

12.01.2018: Donald Trump schätzt nach Medienberichten am 19.12.17 die internationale Situation als Herausforderung für die USA an. Er nennt China und Russland als Konkurrenten, Gegner oder als Herausforderung für seine Politik des „America First“ – Wahns. Er will die USA als hegemoniale Großmacht sichern und festschreiben. Seine Rhetorik, aber auch sein politisches Agieren ist der Stoff, aus dem Albträume entstehen. Ein Krieg gegen die Koreanische Volksrepublik, auch mit Massenvernichtungswaffen, wird öffentlich vorbereitet. Krieg ist für ihn die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, und das angesichts des zigfachen Overkill-Potential in einigen Ländern dieser Erde.

Man fragt sich, was einen Teil des US – Großkapitals veranlasst, diese Politik zu initiieren und zu unterstützen. Grund...

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Aus dem Archiv: 1988, Herbert Mies zur 20-jährigen Geschichte der DKP

21.01.2018: Am 28.4.1988 hielt Herbert Mies vor Kreisvorsitzenden des Bezirk Rheinland-Westfalen einen Vortrag zur 20-jährigen Geschichte der DKP.

Einige Gedanken zur 20jährigen Geschichte der DKP

I.) Vorbemerkungen

Es versteht sich, dass ich hier nicht als Historiker spreche und schon gar nicht als Parteihistoriker, sondern ich möchte einige Gedanken zur 20jährigen Entwicklung der DKP darstellen. Keine Chronik, keine Geschichte aber auch keine Geschichtchen.
Einige Vorbemerkungen dazu, von welchen Prämissen ich mich leiten lasse, solange es keine parteioffizielle Geschichtsbeurteilung der 20 Jahre DKP-Arbeit gibt. Ich werde mich dabei bemühen, mich des Subjektivismus zu enthalten.

Erste Vorbemerkung:

Im marxistischen Verständnis ist - ganz verkürzt gesagt - Geschichte der objektive, einheitlich...

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Kapitalismus und Digitalisierung

02.10.2017: Eine neue Generation der Informations- und Kommunikationstechnologien dringt zunehmend in unseren Alltag und verändert ihn genau wie unser Berufsleben. Versprochen werden Arbeitserleichterungen auf den verschiedensten Gebieten. Alles soll einfacher, bequemer und schneller werden. Die Erfahrungen der Beschäftigten sind oft andere: Lohndrückerei, Arbeitsverdichtung, Leiharbeit, um nur einige zu nennen.

Dabei wäre die Zurückdrängung und Überwindung monotoner Arbeiten möglich. Körperliche Belastungen können durch Assistenzsysteme deutlich verringert werden. Unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ werden Visionen von der flexiblen und vernetzten Fabrik der Zukunft entwickelt. Sie soll schnell auf Kundenwünsche eingehen. Produzieren nach Bedarf und damit Schonung der Ressourcen wird mögl...

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Belgien: Die PTB bringt die belgische Politik zum Zittern

07.02.2018: Interview mit David Pestieau, Vizepräsident der belgischen Partei der Arbeit (PTB)

Ist die PTB populistisch? Wie ist der Abstieg der europäischen Sozialdemokratie zu verstehen? Welche Bilanz kann man aus der Erfahrung von Syriza ziehen? Wie ist dem politisch-medialen Einfluss des Establishments zu begegnen? Wann wird die PTB regieren? Mit prognostizierten 15 – 19 Prozent für die PTB bei Umfragen in Wallonien, dem französischsprachigen Teil Belgiens scheint die PTB dabei, die dort seit langem regierenden „Sozialisten“ (PS) bei den nächsten Wahlen 2018 und 2019 vielleicht zu überholen. Das hat im belgischen Unternehmerlager und bei den etablierten Parteien offenbar bereits ziemliche Unruhe ausgelöst.

Der Vizepräsident der PTB, David Pestieau beantwortet in dem nachfolgend wiedergege...

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Aufruf “Partei erhalten und gemeinsame Perspektiven entwickeln !“

Liebe Genossinnen und Genossen,

in den ökonomisch stärksten Zentren der Welt hält die Rechtsentwicklung an. Damit verbunden ist in Deutschland wie in anderen imperialistischen Ländern auch der Versuch einer noch rigoroseren Durchsetzung des Neoliberalismus. Die Angriffe maßgeblicher Kapitalkreise auf die Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Bevölkerung führen zu weiterem Abbau sozialer und demokratischer Errungenschaften. In dieser Situation tragen Kommunistinnen und Kommunisten weltweit eine große Verantwortung dafür,  Alternativen zur neoliberalen Kriseneskalation aufzuzeigen. Die Suche nach Lösungswegen macht einen längeren Diskussionsprozess erforderlich, in dem unterschiedliche Auffassungen etwas vollkommen Normales sind. Notwendig ist aber ein solidarisches Miteinander ohne Denkschablonen oder gar administrative Maßnahmen.

Die politischen Schlussfolgerungen aus dieser Entwicklung sind klar: Wir müssen und wollen diese Herausforderungen annehmen und kommunistische Politik entwickeln. Zu einer anhaltenden Auseinandersetzung um den richtigen Kurs der Partei und zu einem gleichzeitigen Bemühen, trotz der Differenzen Möglichkeiten des aktuellen gemeinsamen Eingreifens in die heutige Politik zu suchen und zu finden, gibt es keine brauchbare und wirkungsvolle Alternative.

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Offener Brief des Netzwerkes kommunistische Politik an die Mitglieder der DKP

25.06.2016: „Aktuelle Herausforderungen annehmen – Kommunistische Politik entwickeln“, so lautet die Überschrift eines Offenen Briefes an die Mitglieder der DKP, der im Juni des letzten Jahres durch die 8 Initiatoren an den DKP-Parteivorstand übergeben wurde.
Über 250 Mitglieder der DKP haben diesen Offenen Brief unterschrieben.

 
Aktuelle Herausforderungen annehmen – Kommunistische Politik entwickeln
 
Liebe Genossinnen und Genossen,
wir sind als Kommunistinnen und Kommunisten Mitglieder in der DKP auf der Basis der politischen Inhalte unseres Programms und der innerparteilichen Demokratie.
Wir verstehen uns als Diskussionsplattform, als Netzwerk, um unsere Erfahrungen in der politischen Arbeit in Gewerkschaften, Bewegungen, Initiativen für die Partei nutzbar zu machen. Wir bringen diese Hinweise, Anregungen und Erkenntnisse dort ein, wo wir aktiv sind, egal ob in Betriebsgruppen, Stadtgruppen, Bezirks- oder dem Parteivorstand.
Wir sind durch die aktuelle Vorgehensweise der Mehrheit im Parteivorstand an den Rand gedrängt. Nicht wenige langjährige Mitglieder haben u.a. aus diesem Grund unsere Partei verlassen. Das sehen wir mit großer Sorge.
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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

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