Netzwerk

Treffen Netzwerk kommunistische Politik 2015

09.01.2016: Am vorletzten Dezemberwochenende 2015 trafen sich aus allen Regionen der Republik Mitglieder der DKP in Hannoversch Münden. Ziel des Treffens war eine Einschätzung des 21.Parteitags der DKP am 14./15. November und daraus resultierende Schlussfolgerungen. In den einleitenden Referaten zeigten Walter Listl (Südbayern) und Thomas Hagenhofer aus dem Bezirk Saarland an wesentlichen Punkten auf, dass der Parteitag den politischen Herausforderungen dieser Zeit nicht gerecht wurde, weder im Referat noch in den Beschlüssen sind wichtige politische Analysen und daraus resultierende Schlussfolgerungen benannt. Die Hauptintention des Parteitages war die Begründung für eine andere politische und organisationspolitische Verfasstheit der DKP.

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Veranstaltungshinweis

Co-Management oder Gegenmacht – 100 Jahre Betriebsräte

Die Mitbestimmung in Deutschland kann auf eine lange, teilweise wechselvolle Geschichte zurückzublicken. Vor gut 100 Jahren wurden durch ein Abkommen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern Betriebsräte als legitime Interessenvertretung von Arbeitnehmern in den Betrieben anerkannt.

Die IG Metall Braunschweig nimmt das zum Anlass, in einer Diskussionsveranstaltung dem Stellenwert der Mitbestimmung und der aktuellen Bedeutung der Arbeit von Betriebsräten nachzugehen.

mit:

• Hans-Jürgen Urban, Mitglied des geschäftsführenden Vorstands IG Metall
• Prof. Dr. Herbert Oberbeck, Soziologe
• N.N. , Arbeitgebervertreter
• Uwe Fritsch, Vorsitzender des Betriebsrates Volkswagen Braunschweig

• Moderation: Armin Maus, Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung

Donnerstag, 02. Mai 2019, Beginn: 19.00 Uhr
Aula im Haus der Wissenschaft, Pockelsstraße 11, 38106 Braunschweig

Eine Veranstaltung von Betriebsrat Volkswagen Braunschweig, IG Metall Braunschweig, Braunschweiger Zeitung, unterstützt von der Marx-Engels-Stiftung Region Braunschweig

Anmeldung:

über braunschweig@igmetall.de oder über   veranstaltung@bzv.de


Aufruf “Partei erhalten und gemeinsame Perspektiven entwickeln !“

Liebe Genossinnen und Genossen,

in den ökonomisch stärksten Zentren der Welt hält die Rechtsentwicklung an. Damit verbunden ist in Deutschland wie in anderen imperialistischen Ländern auch der Versuch einer noch rigoroseren Durchsetzung des Neoliberalismus. Die Angriffe maßgeblicher Kapitalkreise auf die Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Bevölkerung führen zu weiterem Abbau sozialer und demokratischer Errungenschaften. In dieser Situation tragen Kommunistinnen und Kommunisten weltweit eine große Verantwortung dafür,  Alternativen zur neoliberalen Kriseneskalation aufzuzeigen. Die Suche nach Lösungswegen macht einen längeren Diskussionsprozess erforderlich, in dem unterschiedliche Auffassungen etwas vollkommen Normales sind. Notwendig ist aber ein solidarisches Miteinander ohne Denkschablonen oder gar administrative Maßnahmen.

Die politischen Schlussfolgerungen aus dieser Entwicklung sind klar: Wir müssen und wollen diese Herausforderungen annehmen und kommunistische Politik entwickeln. Zu einer anhaltenden Auseinandersetzung um den richtigen Kurs der Partei und zu einem gleichzeitigen Bemühen, trotz der Differenzen Möglichkeiten des aktuellen gemeinsamen Eingreifens in die heutige Politik zu suchen und zu finden, gibt es keine brauchbare und wirkungsvolle Alternative.

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Offener Brief des Netzwerkes kommunistische Politik an die Mitglieder der DKP

25.06.2016: „Aktuelle Herausforderungen annehmen – Kommunistische Politik entwickeln“, so lautet die Überschrift eines Offenen Briefes an die Mitglieder der DKP, der im Juni des letzten Jahres durch die 8 Initiatoren an den DKP-Parteivorstand übergeben wurde.
Über 250 Mitglieder der DKP haben diesen Offenen Brief unterschrieben.

 
Aktuelle Herausforderungen annehmen – Kommunistische Politik entwickeln
 
Liebe Genossinnen und Genossen,
wir sind als Kommunistinnen und Kommunisten Mitglieder in der DKP auf der Basis der politischen Inhalte unseres Programms und der innerparteilichen Demokratie.
Wir verstehen uns als Diskussionsplattform, als Netzwerk, um unsere Erfahrungen in der politischen Arbeit in Gewerkschaften, Bewegungen, Initiativen für die Partei nutzbar zu machen. Wir bringen diese Hinweise, Anregungen und Erkenntnisse dort ein, wo wir aktiv sind, egal ob in Betriebsgruppen, Stadtgruppen, Bezirks- oder dem Parteivorstand.
Wir sind durch die aktuelle Vorgehensweise der Mehrheit im Parteivorstand an den Rand gedrängt. Nicht wenige langjährige Mitglieder haben u.a. aus diesem Grund unsere Partei verlassen. Das sehen wir mit großer Sorge.
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