Zwischenruf eines parteilosen Kommunisten (Ulrich Schmidt)

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Parteiloser Kommunist – geht das denn überhaupt?, wurde ich kürzlich in einer Diskussion zu den „Thesen“ in der DPK-Gruppe Schwalm-Eder/Werra-Meißner gefragt.

Es geht nicht nur, ich kann es mir anders auch (noch) nicht mehr vorstellen. Trotz, oder gerade weil ich aus gutem Grund mich nicht mehr der Partei „Die Linke“ anschließen kann, mir die DKP mehr politische Heimat ist, mit der ich mich seit ihrer  Gründung sehr eng verbunden fühle, die aber – wie die Diskussion zu den Thesen zeigt – leider auch noch nicht in der Lage ist, sich der Diskussion neuer Fragen in Theorie und Praxis unseres Kampfes um Erringung gesellschaftlicher Alternativen in solidarischer und dialektischer Sichtweise zu stellen. Fast 50 Jahre aktive politische Arbeit, die Hälfte davon als Parteimitglied, haben mich geläutert: mich nicht mehr parteipolitisch disziplinieren noch ideologisch instrumentalisieren zu lassen. Wenn das in der DKP mal möglich ist, dann gehöre ich auch organisiert dort hin, um Freunden eine Antwort zu geben, die mich erst jetzt wieder gefragt haben, warum ich immer noch nicht DKP-Mitglied bin.

Aus dieser bescheidenen Sicht, einige meiner Reflexionen auf die Parteidebatte:

weiter siehe Anlage