DKP Forum

DKP-Vorsitzender Köbele: Die Auflösung des Bezirks Südbayern der DKP kann ich nicht ausschließen

14.3.2017 - Die Versammlung von DKP-Mitgliedern des Bezirks Südbayern, zu der der Parteivorstand am 11.3. nach München eingeladen hatte, brachte keine Verständigung darüber, wie mit den „tiefgehenden Meinungsverschiedenheiten" verfahren werden soll. Den jeweiligen Eingangsreferaten des Bezirkssprechers der DKP Südbayern, Walter Listl, und des Parteivorsitzenden Patrik Köbele folgte eine weitgehend kontroverse Diskussion der etwa 80 anwesenden DKP-Mitgliedern.

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Referat von Walter Listl auf der Versammlung der Mitglieder der Bezirksorganisation Südbayern am 11.3.2017

18.03.2017: Der Parteivorstand der DKP hatte auf seiner 6. PV-Tagung beschlossen, die Mitglieder der Bezirksorganiosation Südbayern zu einer Versammlung eingeladen. Wir dokumentieren das Eingangsreferat von Walter Listl, Bezirkssprecher der DKP Südbayern.

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BDK Schleswig – Holstein: DKP erhalten!

12.03.2017: Beschluß der BDK Schleswig – Holstein vom 11. 3. 2017
Seit dem 20. Parteitag der DKP vertiefen sich die innerparteilichen Konflikte. Die Politik der jetzigen Parteivorstandsmehrheit setzt mit den Beschlüssen des 21. Parteitags, der 5. und 6. PV Tagung auf Konfrontation und Ausgrenzung. das muss gestoppt werden.

Die DKP ist als bundesweite Partei in ihrer Existenz bedroht!

  • Die DKP ist in ihrer politischen, programmatischen und statuarischen Verfasstheit unbedingt nötig, in dieser Zeit sich entwickelnder Widersprüche, von Konfrontationen und von dieser, den Mensch und die Natur in der Existenz gefährdenden, kapitalistischen Weltordnung.
  • Die BRD ist ein mitentscheidender Faktor dieser Weltordnung, sie durch kommunistische und linke Politik zu verändern, ist  daher auch gelebter Internationalismus!
  • Die Existenz und die politische Wirkung der DKP ist von innerpolitischer aber auch von internationaler Bedeutung.
  • Die DKP ist ein historisch gewachsener pol. Subjekt in dem  die besten Traditionen der Arbeiterbewegung und des gesellschaftlichen Fortschritts mit aufgehoben sind.
  • Die DKP ist ein nötiger Bestandteil vieler Bewegungen und gesellschaftlicher Kämpfe dieser Zeit, die marxistische Position ist ein belebendes, orientierendes und unversichtbares Element vieler Kämpfe!

Jetzt ist eine Politik und ein Herangehen gefordert, das eine Umkehr von der Konfrontation zur kollektiven Debatte ermöglicht.

Die DKP Schleswig - Holstein fordert einen demokratischen, gleichberechtigten, innerparteilichen Dialog, der auch in der UZ stattfinden muss, um damit für alle Mitglieder die Position nachvollziehbar darzustellen. Die Debatte sollte auch Positionen zum gültigen Parteiprogramm und zum Statut darstellen.

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(Schein) Debatte zur „antimonopolistischen Demokratie“ – worum geht es eigentlich?

10.03.2017: Björn Bach, DKP-Vorsitzender in Baden-Württemberg, und Paul Rodermund, Mitglied des Parteivorstands und Leiter der Jugendkommission der DKP, beschäftigen sich in einem Beitrag zur Strategiedebatte der DKP mit dem Weg zum Sozialismus (s. Anlage). Es geht auch um die  „Antimonopolistische Demokratie“. Sie gebrauchen mehrfach diesen Begriff. Im gültigen Parteiprogramm von 2006 gibt es den Begriff „antimonopolistische Demokratie“ überhaupt nicht. Es wird nicht wahrgenommen, dass das Programm 2006 weiter entwickelt wurde. Es heißt: „Durch antimonopolistische Umwälzungen den Weg zum Sozialismus öffnen“. Dies ist nicht nur eine andere Formulierung.

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Günter Judick verstorben

Günter Judick verstorben

04.03.2017: Am 23. Februar ist Günter Judick nach langer und schwerer Krankheit im Alter von 87 Jahren verstorben. Gebürtig im Bergischen Land, wo er auch zeitlebens gelebt und gewirkt hat, wurde er im Mai 1945 Mitglied der KPD. Günter arbeitete zunächst als Redakteur und studierte anschließend Geschichte an der Karl-Marx-Hochschule in Leipzig und an der Berliner Humboldt-Universität. Seit 1948 in verschiedenen Funktionen in der KPD und ab 1968 in der DKP tätig, war er langjähriger Leiter der DKP-Geschichtskommission. Als langjähriges Mitglied der IG Metall-Vertreterversammlung Velbert setzte er sich beharrlich für die Aktionseinheit der Arbeiterklasse ein; von 1999 bis 2014 war er Stadtrat für die offene Liste der PDS / DIE LINKE.

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Trauer um Rolli Priemer

Trauer um Rolli Priemer

03.02.2017: Rolf Jürgen Priemer („Rolli“) ist am 29.1.2017 im Alter von 76 Jahren in Bonn nach längerer Krankheit verstorben. Rolli kommt aus einer kommunistischen Familie in Bremen, seine Mutter Lisbeth de Vries war eine bekannte kommunistische Persönlichkeit, voller Kraft und Temperament kämpfte sie für die sozialen und politischen Rechte der Arbeiterklasse. Sie prägte Rolli schon in früher Kindheit und Jugend. In den harten Jahren der Nachkriegszeit lernte Rolli die Folgen des Krieges kennen. Not, Armut und auch Hunger waren ständige Begleiter vieler Familien.

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Zum innerparteilichen Meinungsstreit in der DKP

22.01.2017: Seit dem 20. Parteitag der DKP entwickelt sich erneut eine existenzgefährdende Krise der DKP. Aktuell werden Beschlussfassungen und Maßnahmen durch die Parteivorstandsmehrheit angedacht und zur Beschlussfassung vorbereitet, die Ausgrenzungen der Mitglieder bedeuten würde, die den Entwicklungsweg der DKP nach dem 20. Parteitag kritisieren und aus der Sicht der bis dahin gültigen programmatischen, organisatorischen und politischen Verfasstheit der DKP die Richtungsänderung der Partei ablehnen.

Käme es zu Unvereinbarkeitsbeschlüssen und Parteiordnungsverfahren mit dem Ziel der Ausgrenzung von Mitgliedern, die für sich in Anspruch nehmen, auf der Grundlage des Programms und Statuts Politik zu entwickeln, würde dies eine Schwächung bedeuten, die für die DKP als bundesweite Partei mit bisherigen Strukturen und einer Wochenzeitung das Ende bedeuten könnte.

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Trauer um Herbert Mies

Trauer um Herbert Mies

14.01.2017: Der langjährige Vorsitzende  der DKP Herbert Mies verstarb in der Nacht vom 13 auf den 14 Januar 2017. Erwurde 87 Jahre alt. Sein biografisches Buch "Wir hatten ein Ziel vor den Augen" schildert sein politisches Leben in vielen Episoden. Als er 1973 Kurt Bachmann als Vorsitzender der DKP ablöste, war eines seiner wichtigsten politischen Projekte die Erarbeitung des Mannheimer Parteiprogramms der DKP. In den 70er und 80er Jahren gewann die DKP an politischen Einfluss und an Mitgliedern, die Reaktion der ökonomisch und politisch Mächtigen war neben anderen Maßnahmen das Berufsverbot, das vor allem junge Menschen betraf, um sie politisch zu disziplinieren und verschärften Antikommunismus gesellschaftlich zu etablieren.

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