DKP Forum

Landtagswahlen NRW - Warum Mitglieder der DKP Solingen diesmal nicht die eigene Partei, sondern die Partei DIE LINKE wählen

Landtagswahlen NRW - Warum Mitglieder der DKP Solingen diesmal nicht die eigene Partei, sondern die Partei DIE LINKE wählen

06.05.2017: Die DKP kandidiert bei den Landtagswahlen in NRW am 14. Mai mit einer eigenen Landesliste und in einigen Kreisen auch mit Direktkandidaten. In der Stadtzeitung der DKP Solingen ,die am 1. Mai verteilt wurde, haben Solinger Kommunistinnen und Kommunisten auf der Titelseite erklärt, warum sie diesmal nicht die eigene Partei wählen, sondern die Partei Die Linke. Am Mittwoch, den 10. Mai wird es eine Wahlkundgebung der Partei Die Linke mit Sahra Wagenknecht und Özlem Demirel, Spitzenkandidatin in NRW, geben. Die DKP Solingen wird auf Einladung der Linken mit einem eigenen Info-Stand vertreten sein, die Stadtzeitung verteilen und für die Wahl der Partei Die Linke werben.

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Protest gegen das G20-Treffen in Hamburg

 Protest gegen das G20-Treffen in Hamburg

30.04.2017: Im Vorfeld des G20 Treffens Anfang Juli in Hamburg werden aktuell wüste Szenarien in die Öffentlichkeit lanciert, um mögliche Protestierer zu verunsichern, einzuschüchtern und vom Protest abzuhalten. Wenig wird über politische Ziele und Inhalte des G20 Treffens informiert, und noch weniger über geplante inhaltliche Veranstaltungen aus den verschiedenen Gegen bewegungen. Die „Gewaltfrage“ ist Thema Nr.1. Es werden 100.000 Demonstrantinnen und Demonstranten prognostiziert, darunter Autonome, „gewaltbereite Linksextremisten“ und allgemein Chaoten. Hamburg müsse vor der Zerstörung gerettet werden, scheint die Herausforderung zu sein, wenn man den Boulevardzeitungen glaubt. Geplant sind Gefangenensammelstellen, Verbringung in den auf der Elbinsel Hanöversand befindlichen Knast, Schnellurteile. Übungen der Polizei finden statt, und die Bundeswehr soll wie in Heiligendamm beim G8 Treffen einbezogen werden.

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Zur Strategiediskussion und zum UZ-Artikel von Blach/Roedermund

25.03.2017: In einem UZ-Artikel vom 24.2.2017 erklären Björn Blach und Paul Roedermund die Orientierung auf eine „antimonopolistische Demokratie“ für unrealistisch, weil sie vor 40 Jahren unter „völlig anderen Kräfteverhältnissen“ entwickelt worden sei und heute in Diskrepanz zur aktuellen Lage der Klassenkämpfe stehe. Sie tragen damit nicht unerheblich bei zu einer von ihnen beklagten innerparteilichen Unklarheit über den Weg zum Sozialismus, machen aber an erster Stelle „schwammige, teils unmarxistische Formulierungen im gültigen Programm“ dafür verantwortlich, um damit Kurs zu nehmen auf eine grundlegende Veränderung der Partei und des Programms.

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DKP-Vorsitzender Köbele: Die Auflösung des Bezirks Südbayern der DKP kann ich nicht ausschließen

14.3.2017 - Die Versammlung von DKP-Mitgliedern des Bezirks Südbayern, zu der der Parteivorstand am 11.3. nach München eingeladen hatte, brachte keine Verständigung darüber, wie mit den „tiefgehenden Meinungsverschiedenheiten" verfahren werden soll. Den jeweiligen Eingangsreferaten des Bezirkssprechers der DKP Südbayern, Walter Listl, und des Parteivorsitzenden Patrik Köbele folgte eine weitgehend kontroverse Diskussion der etwa 80 anwesenden DKP-Mitgliedern.

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Referat von Walter Listl auf der Versammlung der Mitglieder der Bezirksorganisation Südbayern am 11.3.2017

18.03.2017: Der Parteivorstand der DKP hatte auf seiner 6. PV-Tagung beschlossen, die Mitglieder der Bezirksorganiosation Südbayern zu einer Versammlung eingeladen. Wir dokumentieren das Eingangsreferat von Walter Listl, Bezirkssprecher der DKP Südbayern.

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BDK Schleswig – Holstein: DKP erhalten!

12.03.2017: Beschluß der BDK Schleswig – Holstein vom 11. 3. 2017
Seit dem 20. Parteitag der DKP vertiefen sich die innerparteilichen Konflikte. Die Politik der jetzigen Parteivorstandsmehrheit setzt mit den Beschlüssen des 21. Parteitags, der 5. und 6. PV Tagung auf Konfrontation und Ausgrenzung. das muss gestoppt werden.

Die DKP ist als bundesweite Partei in ihrer Existenz bedroht!

  • Die DKP ist in ihrer politischen, programmatischen und statuarischen Verfasstheit unbedingt nötig, in dieser Zeit sich entwickelnder Widersprüche, von Konfrontationen und von dieser, den Mensch und die Natur in der Existenz gefährdenden, kapitalistischen Weltordnung.
  • Die BRD ist ein mitentscheidender Faktor dieser Weltordnung, sie durch kommunistische und linke Politik zu verändern, ist  daher auch gelebter Internationalismus!
  • Die Existenz und die politische Wirkung der DKP ist von innerpolitischer aber auch von internationaler Bedeutung.
  • Die DKP ist ein historisch gewachsener pol. Subjekt in dem  die besten Traditionen der Arbeiterbewegung und des gesellschaftlichen Fortschritts mit aufgehoben sind.
  • Die DKP ist ein nötiger Bestandteil vieler Bewegungen und gesellschaftlicher Kämpfe dieser Zeit, die marxistische Position ist ein belebendes, orientierendes und unversichtbares Element vieler Kämpfe!

Jetzt ist eine Politik und ein Herangehen gefordert, das eine Umkehr von der Konfrontation zur kollektiven Debatte ermöglicht.

Die DKP Schleswig - Holstein fordert einen demokratischen, gleichberechtigten, innerparteilichen Dialog, der auch in der UZ stattfinden muss, um damit für alle Mitglieder die Position nachvollziehbar darzustellen. Die Debatte sollte auch Positionen zum gültigen Parteiprogramm und zum Statut darstellen.

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(Schein) Debatte zur „antimonopolistischen Demokratie“ – worum geht es eigentlich?

10.03.2017: Björn Bach, DKP-Vorsitzender in Baden-Württemberg, und Paul Rodermund, Mitglied des Parteivorstands und Leiter der Jugendkommission der DKP, beschäftigen sich in einem Beitrag zur Strategiedebatte der DKP mit dem Weg zum Sozialismus (s. Anlage). Es geht auch um die  „Antimonopolistische Demokratie“. Sie gebrauchen mehrfach diesen Begriff. Im gültigen Parteiprogramm von 2006 gibt es den Begriff „antimonopolistische Demokratie“ überhaupt nicht. Es wird nicht wahrgenommen, dass das Programm 2006 weiter entwickelt wurde. Es heißt: „Durch antimonopolistische Umwälzungen den Weg zum Sozialismus öffnen“. Dies ist nicht nur eine andere Formulierung.

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Günter Judick verstorben

Günter Judick verstorben

04.03.2017: Am 23. Februar ist Günter Judick nach langer und schwerer Krankheit im Alter von 87 Jahren verstorben. Gebürtig im Bergischen Land, wo er auch zeitlebens gelebt und gewirkt hat, wurde er im Mai 1945 Mitglied der KPD. Günter arbeitete zunächst als Redakteur und studierte anschließend Geschichte an der Karl-Marx-Hochschule in Leipzig und an der Berliner Humboldt-Universität. Seit 1948 in verschiedenen Funktionen in der KPD und ab 1968 in der DKP tätig, war er langjähriger Leiter der DKP-Geschichtskommission. Als langjähriges Mitglied der IG Metall-Vertreterversammlung Velbert setzte er sich beharrlich für die Aktionseinheit der Arbeiterklasse ein; von 1999 bis 2014 war er Stadtrat für die offene Liste der PDS / DIE LINKE.

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