Kein „Weiter so“! (Hans-Günter Szalkiewicz)

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Probleme der eigenen Partei in die Öffentlichkeit zu tragen, ist immer mit der Frage nach der eigenen Verantwortung für die Organisation verbunden, die man stark und einflußreich sehen möchte. Das ist nicht nur eine individuelles Bedürfnis, sondern mehr noch eine grundlegende Zielstellung und Bedingung für eine Partei, die sich kommunistisch nennt und diese kapitalistische Welt verändern will.

Aber, so könnte man weiter fragen, wäre es dann der Geschlossenheit und dem Erscheinungsbild nicht zuträglicher, ernsthafte Differenzen und Debatten darüber intern zu halten?

Die Erfahrungen aus der Geschichte der kommunistischen Parteien besagen, daß das weder realisierbar ist noch ihrer Rolle in der Gesellschaft entspricht. Wenn das grundlegende Ziel der Partei im revolutionären Bruch mit dem kapitalistischen Gesellschaftssystem und der Errichtung einer sozialistischen Gesellschaft besteht und dieses Ziel nur durch ihre Massenverbundenheit und insbesondere durch eine entsprechende Mobilisierung der Arbeiterklasse erreicht werden kann, darf es kein Zudecken theoretischer und ideologischer Probleme geben, muß jegliche elitäre Abschottung verhindert werden.

Das den folgenden Bemerkungen voranzustellen, scheint wegen der Dimensionen der sich abzeichnenden Auseinandersetzung in der DKP sinnvoll zu sein.

weiter siehe Anlage